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| Daten | |
| Titel: | "Liebe im Schatten der Grenze" |
| Genre: | Liebesroman |
| Verlag: | Manuela Kinzel Verlag |
| ISBN: | 3-937367-35-5 |
| Homepage: | - |
| Inhalt | |
| Handlung: | |
| Leseprobe: |
[...] Jeden Tag kann ich nun wieder meinen geliebten Zauberberg sehen und werde immer daran erinnert, dass Maria nicht weit von mir und doch unerreichbar ist. Ich darf bei der Arbeit auf den Feldern nicht einmal das mit einem Zaun abgeriegelte 500-Meter-Sperrgebiet betreten. Die wenigen Bauern die hinein dürfen, werden bei ihrer Arbeit von Grenzern mit Maschinenpistolen bewacht. Seit meiner letzten stürmischen Liebesnacht mit Maria bin ich mir sicher, dass unsere Liebe auch eine längere Trennung überstehen wird. Deshalb trifft mich ihr Brief Anfang August wie ein Schlag. Ich lese ihn zweimal und trotzdem kann ich nicht begreifen, was da steht. Einer ihrer letzten Sätze, erschüttert mich besonders.
„Lieber Thomas, unsere Liebe war ein wunderschöner Traum. Aber in den letzten Wochen ist mir endgültig klar geworden, dass es für uns nie eine gemeinsame Zukunft geben kann. Du musst mich vergessen“, lese ich mit grenzenloser Verzweiflung.
Ich kann es einfach nicht glauben, was da steht. Ich will nicht wahrhaben, dass meine zärtliche, manchmal etwas verträumte Maria das geschrieben haben soll. Aber es ist eindeutig ihre Schrift.
In den nächsten Tagen bleibe ich krank zu Hause und zermartere mir den Kopf: ,Was ist nur geschehen?’
Natürlich schreibe ich Maria sofort einen langen Brief. Ich beschwöre sie unsere Liebe nicht zu verraten, aber ich bekomme keine Antwort mehr.
Erst nach vielen Tagen kann ich wieder etwas klar denken. Ich weiß, dass ich nicht mit dieser schrecklichen Ungewissheit leben kann. Mein Entschluss steht fest. Ich muss über die Grenze gehen und mit Maria sprechen.
Als der Tag gekommen ist, den ich für meinen Grenzdurchbruch ausgesucht habe, ist der Abschiedsbrief für meine Eltern schon lange fertig. Ich weiß, dass ich meinen Eltern, besonders meiner Mutter, einen tiefen Schmerz zufügen werde, aber ich kann nicht anders. [...] |
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