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Roman-Workshop - Figuren

Die Anzahl der Figuren sollte wie fast alles im Roman gut überlegt sein. wenn Sie zu wenige Personen auftreten lassen, wird der Roamn meist fad, da auch die Handlungen nicht besonders umfangreich sind. Wenn die Anzahl der Figuren astronomisch hoch steigt, verliert der Leserr leicht den Überblick und man braucht ein Personenverzeichnis, damit der Leser nachscshuane kann, um wen es sich handelt. Dies stört allerdings den lesefluss und auch der Lesegenuss bleibt auf der Strecke. Deswegen sollten Sie sich gut überlegen, welche Personen notwendig und welche überflüssig sind. Wenn Sie bisher allerdings zu wenige Figuren haben, müssen Sie neue, wichtige Charaktere dazu erfinden. Wenn es zu viele sind, sollten Sie vielleicht verschiedene Rollen zusammenlegen - sofern dies möglich ist. Wenn Sie die ideale Anzahl an Personen gefunden haben. Hierfür lässt sich leider kein Richtwert nennen, da es immer auf den Inahlt ankommt, müssen Sie ihren Personen Profil geben. Hierfür empfiehlt es sich, sich einen Katalog mit Charaktereigenschaften anzulegen. So können Sie Ihre Figuren einfach durchgehen und Ihnen Eigenschaften zuweisen.
Hierbei sollte jede Person mindestens 5 Eigenschaften abbekommen, die für die Story relevant sind. Es bringt nichts, eine Person als "ordentlich" zu kennzeichnen, wenn dies in ihrem Roman nicht zum Ausdruck kommt. Beachten Sie zudem bitte, dass sich die zugewiesenen Eigenschaften nicht gegenseitig ausschließen. Genauso sollten Sie mit dem Aussehen fortfahren. Hierbei können Sie stets Körpergröße, Statur, Haarfarbe, Teint und ebsondere Merkmale durchgehen. Diese müssen Sie natürlich nicht bei jeder Person im Roman allesamt erwähnen, aber die Hauptprotagonisten sollten dem leser sehr anschaulich vor dem inneren Auge erscheinen.

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Bitte vermeiden Sie bei Ihren Beschreibungen Stereotype. Diese langweilen den Leser zu Tode und zeugen von wenig Krreativität. Lassen Sie Ihrer Phantasie freien Lauf und experimentieren Sie!
Wenn Sie Ihre Personen später in die Story einbinden, sollten Sie darauf achten, dass Sie die Charaktereigenschaften nicht platt aufzählen. Das wäre widerum ein Manko an Ihrer Erzählkunst. Stattdessen sollten Sie sich überlegen, in welchen Situationen sich die Eigenschaft zeigt. Wenn man z.B, eine ordentliche Hausfrau beschreibt, sollte man nicht schreiben, dass Sie "ordentlich wie immer" das Geschirr wäscht. Die Eigenschaft sollte überhaupt nicht benannt werden. Stattdessen sollte man dazu übergehen, den Prozess des Geschirrwaschens näher zu erläutern. Im Mittelpunkt sollte z.B. stehen, dass die Hausfrau die Gläser mehrmals poliert und immer wieder schaut, ob sie noch Schmutz entdeckt und abermals nachpoliert.
Schon haben wir das Bild einer akribisch putzenden Frau vor Augen und sich nicht gelangweilt vor lauter leeren Worthülsen.
Sie sollten die Umsetzung von Eigenschaften in Situationen oft üben. Hierfür suchen Sie sich einfach immer wieder noch nicht erprobte Eigenschaften aus und überlegen sich Textpassagen, in denen diese zum Vorschein kommen, ohne dass Sie die Eigenschaft oder ein Synonym benennen.
Zur Übung folgen noch ein paar Eigenschaften, zu denen Sie Ihre Ideen wie oben dargestellt formulieren sollten:
1. letargisch
2. gutmütig
3. leichtsinnig

Viel Spaß beim Schreiben. Wenn Sie Unterstützung brauchen, schreiben sie einfach an: info@writing-time.de.