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September 24, 2010 · Gedicht des Monats · (No comments)

Im Jardin des Plantes, Paris

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

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September 11, 2010 · Neuerscheinungen · 1 comment

Cover des neuen Buchs von Dora Heldt

Wir wollen Ihnen heute das voraussichtlich im Dezember 2010 erscheinende Buch “Kein Wort zu Papa” von Dora Heldt empfehlen. Die auf Sylt geborene Doris Heldt ist die Erfolgsatorin der  Bücher ‘Ausgeliebt’, ‘Unzertrennlich’, ‘Urlaub mit Papa’ und ‘Tante Inge haut ab’. Mit ihrem neuen Buch, das garantiert auch ein Bestseller wird, schreibt die Autorin die Geschichte von “Urlaub mit Papa” weiter. Von daher können Sie sich die Wartezeit auf das neue Buch verkürzen, indem Sie schon in den Vorgänger reinschauen. Wenn Sie das Buch nicht schon gelesen haben.
Der Inhalt des neuen Buches klingt sehr vielversprechend:

»Das schaffen wir mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Ihre Freundin Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen – ein Job, von dem Christine nicht die leiseste Ahnung hat. Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisbert von Meyers Verliebtheit in Christine wieder auf, und er schreibt einen geheimnisvollen Artikel, den Papas Freund Kalli sofort nach Sylt faxt. Prompt stehen Papa und Mama auf der Matte, als selbst ernannte Retter. Das Chaos ist perfekt. Zumal Christine und Ines sich immer mehr in Lügen verstricken: Marleen und ihr Freund sitzen wegen einer dubiosen Verdächtigung in Dubai in Untersuchungshaft, was keiner erfahren darf …

Wir sind sehr gespannt auf dieses Buch.

Doris Heldt geht mit ihrem neuen Buch auch auf Lese-Tour. Sie macht 2011 u.a. Station in Hannover, Kiel, Bad Oeynhausen und Rostock.

Bestellen Sie jetzt das Buch “Kein Wort zu Papa” bei Amazon.

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September 11, 2010 · E-Books · (No comments)

Das iPad ist wie alle Apple-Produkte ein Lifestyle-Produkt, dass einen durch seine einfache Handhabung und aufgrund seines modernen aber schlichten Designs beeindruckt. Ich möchte heute nicht das iPad im Ganzen betrachten, da dieser Blog sich hauptsächlich mit Literatur und nicht mit Technik beschäftigt.
Dennoch wollen wir gemeinsam einen lohnenden Blick darauf werfen, das iPad möglicherweise als Ebook-Reader zu verwenden. Zu einem gewöhnlichen Ebook-Reader bringt es noch den Vorteil mit, dass auch andere Applikationen genutzt werden können. Das ist besonders praktisch für Leute, die nicht noch extra ein zusätzliches Gerät nur für ihre Ebooks kaufen wollen.
Das Programm iBooks von Apple bietet einem die Möglichkeit über den Apple Store Bücher für das iPad zu kaufen.

Stilvolles Bücherregal im iPad: Und das Beste, es staubt nicht ein!

Die Auflistung der erworbenen Bücher erfolgt stilvoll in einem digitalen Bücherregal mit Blick auf die Buchcover zum leichteren Wiedererkennen der Buchtitel. Ich habe mir ein paar kostenlose Leseproben gekauft, um das Angebot zu testen. Dabei fiel mir auf, dass einige Bücher mit einer großen Anzahl an Seiten als Leseprobe verfügbar sind. So z.B. bei Don Quijote von Cervantes.
Das Umblättern erfolgt sehr einfach durch ein Tipppen des Fingers auf dem iPad in die entsprechende Ecke. Dieses Weiterblättern wird mit einer stilvollen Animation nachempfunden, sodass das Lesevergnügen dadurch noch vergrößert wird. Sie können aber auch mit einem Schieberegler komfortabel auf die gewünschte Seite zugreifen. Zudem kann die Schriftart und -größe sowie die Displayhelligkeit nach Belieben geändert werden.

Gewöhnliche eBook-Reader mit e-Ink Technologie bieten den Vorteil, dass sie sich wie Papier verhalten und die Displays keine Hintergrundbeleuchtung benötigen und dadurch weitaus weniger Strom verbrauchen. Dafür hat das iPad den Vorteil, dass man auch im Dunkeln bequem ohne weitere Lichtquelle lesen kann.
Wir empfehlen Ihnen das iPad sehr als eBook-Reader. Dadurch ersparen Sie sich im Urlaub packenweise schwere Bücher im Koffer und haben Platz für andere Dinge. Mit dem iPad haben Sie alle Bücher immer griffbereit und können auch einmal in vergangener Lektüre mit einfacher Suchfunktion und Lesezeichenoption ihre Lieblingsstellen wiederfinden und mit Freunden teilen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass auch die Mitbewerber wie Amazon auf das iPad setzen und ihre Bücher-Software auch für das neueste Produkt aus dem Hause von Apple zur Verfügung stellen. Für überzeugte und treue Amazon-Kunden auch ein Grund, nicht unbedingt den Kindle zu kaufen, wenn es auch ein iPad sein kann.

Quelle des Bildes: http://www.apple.com/de/ipad/
Die günstigsten Preise für das Apple iPad:

Apple iPad WiFi + UMTS 3G 64GB: 834,- EUR
Apple iPad WiFi + UMTS 3G 32GB: 738,- EUR
Apple iPad WiFi + UMTS 3G 16GB: 649,- EUR
Apple iPad WiFi 32GB: 632,50 EUR
Apple iPad WiFi 16GB: 523,50 EUR

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September 8, 2010 · Autoren · (No comments)

Die Shortlist wurde nun endlich bekanntgegeben. Geschafft haben es folgende Autoren:

Judith Zander

Jan Faktor

Peter Wawerzinek

Thomas Lehr

Doron Rabinovici

Melinda Nadj Abonji

Der deutsche Buchpreis zeigt sich in diesem Jahr überraschend international, wenn man betrachtet, dass drei der sechs Autoren nicht in Deutschland auf die Welt gekommen sind. Das Rennen um den Buchpreis wird sich sicherlich interessant gestalten. Jetzt müssen wir uns nur noch bis zum 4. Oktober 2010 gedulden, da erst dann der Gewinner des Deutschen Buchpreises 2010 gekürt wird.

Diskutieren Sie mit unseren Usern im Forum über den Deutschen Buchpreis 2010 und welches Buch Sie für das Siegerbuch halten.
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September 2, 2010 · Schreiben als Beruf · (No comments)

Für gewöhnlich heißt es, dass Autoren nicht wirklich vom Bücherschreiben leben können. So mancher Autor vergleicht sich gerne mit dem “Armen Poet” des begnadeten Münchner Malers Carl Spitzweg. Dennoch scheint es laut “Forbes”-Magazin einige wenige Autoren zu geben, die es zu mehreren Millionen Jahresverdienst bringen. James Patterson ist laut “Forbes” der bestverdienendste Autor mit rund 70 Millionen Dollar Jahreseinkommen. Auch wenn sie diesen Reichtum nicht zwangsläufig weiter mehren wollen, möchten wir auf ein paar seiner Bücher verweisen. Auch für jene unter Ihnen, denen dieser wohlhabende Autor gänzlich unbekannt ist. Mit diesen Büchern hat Patterson seine immensen Einnahmen erlangt:

Wie Sie der Liste der Bücher entnehmen können, setzt Patterson wie viele seiner ebenfalls erfolgreichen Mitstreiter stets auf dasselbe Erfolgsrezept: Die Bücher entstammen immer derselben Sparte (hier Thriller) und sind somit auch alle recht ähnlich. Die Leser greifen gerne auf Altbewährtes zurück und so kommt es, dass gerade diese Genreautoren besonders zuverlässig gekauft und gelesen werden.

Ein weiteres Beispiel ist Stephenie Meyer, die mit ihren Bis(s)-Romanen den Buchmarkt im Sturm erobert hat. Durch die Verfilmung ihrer Bücher floss natürlich nochmals ein gutes Sümmchen in ihren Geldbeutel, dennoch bringt sie es im Vergleich zu Patterson gerade mal auf 40 Millionen Dollar im Jahr. Dicht gefolgt von Stephen King (34 Millionen Dollar) und Danielle Steele (32 Millionen Dollar). Weit abgeschlagen auf Platz 5 findet man Ken Follett mit 20 Millionen Dollar Jahresverdienst.

Da wundert es nicht, dass unbekannte Autoren meistens eher wie der Arme Poet in einer ungemütlichen Dachkammer hausen als in einer schicken Villa am Strand zu wohnen.

Die vollständige Liste der Top-10-Verdienste von Autoren finden Sie hier.

Diskutieren Sie dieses Thema jetzt in unserem Forum.

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